Armutsrisiko

Luxemburg zählt viele „Working poor“

Im Großherzogtum sind rund 18 Prozent der Bürger von Armut bedroht. Die Quote ging zwar leicht zurück, doch liegt sie immer noch über dem Durchschnitt der Eurozone. Trauriger Spitzenreiter ist Luxemburg bei den Menschen, die trotz Arbeit armutsgefährdet sind.

Podcast „On the Record“

Parlamentarismus ouni Präsenz?

Net all Deputéiert si gläich vill an de Kommissiounssëtzunge präsent. Wat sinn d’Grënn dofir? Firwat ass dat problematesch? A ka virun deem Hannergrond weider un Duebelmandater festgehale ginn? Dorëms geet et an der neister Episod vum Podcast „On the Record“.

US-Vertretung in Luxemburg

Stacey Feinberg als Botschafterin bestätigt

Jetzt ist es amtlich: Stacey Feinberg wird die neue US-Botschafterin in Luxemburg. Der US-Senat bestätigte diese Woche ihre Nominierung. Erst im Juli hatte die Unternehmerin mit Aussagen über die Beziehungen zwischen Luxemburg und China für Schlagzeilen gesorgt.

Gesundheitswesen

Ärzteverband erhöht Druck auf Regierung

Wenige Tage vor der „Quadripartite“ hat die „Association des médecins et médecins-dentistes“ (AMMD) von ihren Mitgliedern das Mandat erhalten, die Konvention mit der Gesundheitskasse aufzukündigen. Damit erhöhen die Ärzte den Druck auf die Regierung und die Ressortministerin.

Haushaltsentwurf

Regierung plant mit Milliarden-Defizit

„Matenee wuessen“: So lautet der Titel des Haushaltsentwurfs für 2026, den Finanzminister Gilles Roth jetzt im Parlament präsentierte. Der Minister sprach von einem „schwierigen Jahr“, an dessen Ende ein Defizit von anderthalb Milliarden Euro zu Buche stehen soll.

„Sonndesfro“

CSV verliert laut Umfrage an Zustimmung

Wenn jetzt Wahlen wären, dann würde die CSV vier Mandate verlieren und die CSV-DP-Koalition käme nur noch auf 31 Sitze. Zudem wäre auch wieder eine blau-rot-grüne Dreierkoalition möglich. Da geht aus der neuen „Sonndesfro“-Umfrage hervor. Gewinner wären die LSAP und die ADR.

Staatsfinanzen

Gilles Roth legt Zahlen im Ausschuss vor

Im Zentralstaat wurden bis zum 30. September insgesamt 21,7 Milliarden Euro eingenommen. Dem gegenüber stehen 22,3 Milliarden Euro Ausgaben, sodass sich ein Defizit von 521 Millionen Euro ergibt. Das geht aus Zahlen hervor, die der Finanzminister jetzt vorlegte.

Teuerungsrate

Inflation nimmt auch im Herbst weiter zu

Die jährliche Inflationsrate stieg im September auf 2,7 Prozent. Das sind 0,3 Prozent mehr als im August und sogar 1,9 Prozent mehr als noch im November 2024. Zuletzt hatte sie ein solches Niveau im Mai 2024 erreicht. Verantwortlich dafür sind unterschiedliche Preisentwicklungen.

Debatte um Abtreibung

Breite Mehrheit für Verfassungsreform

Das Thema Abtreibung soll in die Luxemburger Verfassung aufgenommen werden. Konkret soll dort die „Freiheit“ darauf und eben nicht das „Recht“ darauf verankert werden. Darauf einigten sich jetzt die Abgeordneten im zuständigen Ausschuss mit ganz großer Mehrheit.