Wenn Schüler nicht das erforderliche Niveau erreichen, um versetzt zu werden, müssen sie ein weiteres Jahr in ihrem Zyklus bleiben. Das „Allongement de cycle“ wurde mit der Grundschulreform im Jahr 2009 eingeführt und sollte mit der klassischen Praxis der Klassenwiederholungen brechen. Im Schnitt sind rund acht Prozent der Schüler von einem „Allongement“ betroffen. Die meisten Fälle gibt es Jahr für Jahr im zweiten Zyklus.

Im Schuljahr 2023/2024 etwa standen im zweiten Zyklus  insgesamt 1.022 „Allongements de cycle“ zu Buche. Gemessen an der Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler in diesem Zyklus entspricht das einem Wert von 13,56 Prozent. Im Zyklus 3 gab in demselben Schuljahr 736 „Allongements“, was eine Rate von 10,43 Prozent darstellt. Hinzu kamen 537 Verlängerungen im ersten Zyklus (7,15 Prozent) und 28 im vierten Zyklus (0,52 Prozent) …