Für die Nutzer ist der öffentliche Transport seit fünf Jahren gratis, für den Staat macht er einen nicht unwesentlichen Posten im Haushalt aus. Allein für die Linien des „Régime général des transports routiers“ (RGTR) erhielten die privaten Busunternehmen im vergangenen Jahr mehr als 237 Millionen Euro. Rund zehn Unternehmen teilen sich das Netz auf, wobei zwei Gesellschaften für den Großteil der Linien verantwortlich sind.
Insgesamt umfasst das RGTR-Netz derzeit 185 Buslinien, die von privaten Unternehmen im Auftrag des Staates bedient werden. Hinzu kommen zehn Linien, die von Bussen der nationalen Eisenbahngesellschaft CFL befahren werden. Diese und weitere Informationen sind einer Antwort der Ministerin für Mobilität und öffentliche Arbeiten, Yuriko Backes (DP), auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Marc Goergen (Piraten) zu entnehmen.
Der Betrieb des Netzes war 2020, aufgeteilt in 32 Lose, die jeweils mehrere Linien umfassen, öffentlich ausgeschrieben worden. Den Zuschlag in Form von öffentlichen Dienstleistungsverträgen erhielten damals elf verschiedene Firmen, die dann ab 2022 für den Bustransport im RGTR-Netz verantwortlich waren. Manche Unternehmen würden zwar noch als Vertragspartner geführt, würden aber keine Linien mehr befahren, so die Ministerin. Welche Firmen wie viele Linien bedienen, das geht aus einer Auflistung für das Jahr 2024 hervor …
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