Im Januar haben 188 Personen in Luxemburg einen Antrag auf internationalen Schutz gestellt. Das sind 62 weniger als im Dezember, als 250 Asylanträge eingereicht worden waren. Im Jahresvergleich ist derweil ein leichter Anstieg an Anträgen zu verzeichnen. Im Januar 2024 waren es nämlich 161 Asylanträge. Das geht aus den neusten Zahlen der Immigrationsbehörde hervor, die das Ministerium für innere Angelegenheiten diese Woche veröffentlicht hat.
Von den 188 Asylanträgen im Januar stammten 34 von algerischen Staatsbürgern, 20 von Geflüchteten aus Eritrea, 17 von Syrern und 16 von Marokkanern. Hinzu kommen 13 Anträge von tunesischen Staatsangehörigen und zwölf von Personen aus Venezuela. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2024 hatte es insgesamt 2.018 Anträge auf Asyl gegeben. Davon betrafen 374 Geflüchtete aus Eritrea, 307 Flüchtlinge aus Syrien und 135 Personen aus Algerien. Venezolaner wiederum stellten 115 Anträge und Türken 106.
Insgesamt wurden im Januar 138 Entscheidungen in Bezug auf Asylanträge getroffen. In 41 Fällen wurde dabei der Flüchtlingsstatus anerkannt, während 43 Anträge abgelehnt wurden …
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