In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gingen in Luxemburg 570 Unternehmen bankrott. Das sind sechs Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2023, als 537 Insolvenzen registriert wurden. Der Großteil der Firmenpleiten, nämlich 155, betraf Holdinggesellschaften und Investmentfonds. Insgesamt wurden in dieser Zeit 69 Gesellschaften liquidiert.
Nimmt man die Holdings und Fonds aus der Gesamtanzahl an Firmenpleiten heraus, ist im Jahresvergleich sogar ein leichter Rückgang von 3,5 Prozent zu verzeichnen. Diese auf den ersten Blick positiv erscheinende Nachricht sei aber nicht wirklich eine, wie die Statistikbehörde „Statec“ in ihrer Veröffentlichung zu den neuesten Zahlen schreibt.
Durch die Insolvenzen im ersten Halbjahr 2024 haben nämlich ersten Schätzungen zufolge 1.759 Personen ihren Job verloren. Im ersten Semester 2023 hatte diese Zahl noch bei 1.340 gelegen, sodass es hier im Jahresvergleich einen Anstieg von mehr als 31 Prozent gab. Eine ähnlich hohe Zahl an Arbeitsplatzverlusten aufgrund von Firmenpleiten habe es zuletzt 2013 bzw. in den Jahren davor gegeben …
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