Wenn in Luxemburg jetzt ein neues Parlament gewählt würde, dann würde die Koalition aus CSV und DP ihre Mehrheit verlieren. Das geht zumindest aus der neuesten „Sonndesfro“-Umfrage im Auftrag von „RTL“ und „Luxemburger Wort“ hervor. Gegenüber den Wahlen von 2023 wäre die CSV weiter der große Verlierer, gegenüber der vorigen Umfrage von Mai dieses Jahres wäre es die LSAP. Als Gewinner können sich hingegen Déi Gréng und vor allem die ADR fühlen.
Die ADR würde der Umfrage zufolge nämlich auf 12,8 Prozent Stimmenanteile kommen, was, sollte sie das auch tatsächlich bei einer Parlamentswahl erzielen können, das beste Resultat ihrer Geschichte wäre. Im Vergleich zu den letzten Wahlen von 2023 (9,6 Prozent) wären die in Aussicht gestellten 12,8 Prozent jedenfalls ein Zuwachs von 3,2 Prozentpunkten, gegenüber der „Sonndesfro“ vom Mai (11,4 Prozent) ein Plus von 1,4 Prozentpunkten. Die Zahl der ADR-Abgeordneten würde sich damit von derzeit fünf auf acht erhöhen.
Déi Gréng würden bei einem so gearteten Wahlresultat ebenfalls drei Mandate im Parlament hinzugewinnen. Sie kämen auf sieben statt der aktuellen vier Sitze …
Bereits Mitglied? Jetzt einloggen!
