Seit dem Antritt der CSV-DP-Regierung zeigte sich die CGFP besorgt. Neben der angekündigten Debatte um eine Pensionsreform war es vor allem die mögliche Wiedereinführung eines Bewertungssystems im öffentlichen Dienst, die die Vertreter der Staatsbeamtengewerkschaft umtrieb. Diesbezüglich konnte Premier Luc Frieden (CSV) die Gewerkschafter aber nun beruhigen.
„Um die Bedenken hinsichtlich der Einhaltung des Lohnabkommens auszuräumen, verpflichtete sich die Regierung, in dieser Legislaturperiode keinen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem ein allgemeines Beurteilungssystem ins generelle Beamtenstatut oder in ein Rahmengesetz einer staatlichen Verwaltung eingeführt werden soll“, teilte die Regierung nämlich jetzt mit. Vielmehr werde, wie im Gehälterabkommen vorgesehen, die „Gestion par objectifs“ und die damit verbundenen obligatorischen jährlichen Gespräche zwischen Beamten und Vorgesetzten beibehalten.
Anlass dieser Mitteilung der Regierung war ein Treffen von Luc Frieden mit CGFP-Präsident Romain Wolff und dem Generalsekretär der Gewerkschaft, Steve Heiliger …
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