Im dritten Quartal dieses Jahres wurden in Luxemburg insgesamt 236 Unternehmen für insolvent erklärt. Das sind sechs mehr als im gleichen Zeitraum 2025, was einem Anstieg von 2,6 Prozent entspricht. Damit wurden zwischen Januar und September 2026 von den zuständigen Gerichten alles in allem 790 Insolvenzurteile gefällt. Das wiederum entspricht im Jahresvergleich einem Rückgang von 2,1 Prozent. Das geht aus den neuesten Zahlen des Justizministeriums und der Statistikbehörde „Statec“ hervor.

Die meisten Insolvenzen entfielen demnach auch in den ersten neun Monaten dieses Jahres wieder auf Holdinggesellschaften und Investmentfonds. Insgesamt waren es in diesem Sektor 194 Pleiten. Diese führen in der Regel aber nur zu wenigen Arbeitsplatzverlusten. Anders sieht es in der Baubranche aus. Dort wurden 124 Insolvenzen registriert, zehn mehr als im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Anstieg von neun Prozent. Und die Zahl der dadurch potenziell verlorenen Arbeitsplätze erhöhte sich um 14 Prozent auf 656 …