Anfang Mai hatten die Staatsanwaltschaften der Gerichtsbezirke Luxemburg und Diekirch systematische Kontrollen bei Unternehmen angekündigt, um zu überprüfen, ob diese ihre Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit dem „Registre des bénéficiaires effectifs“ (RBE) einhalten. Jetzt zogen die Ermittlungsbehörden eine abschließende Bilanz von besagten „Action Days Ecofin“: 73 Unternehmen wurden kontrolliert und mit Bußgeldern belegt.
Insgesamt wurden 100 Verstöße festgestellt. Davon betrafen 55 die Nichtveröffentlichung der Geschäftsbilanzen innerhalb der gesetzlichen Frist, während in 23 Fällen die Angaben im Handelsregister nicht korrekt, unvollständig oder nicht aktuell waren. In 22 Fällen fehlte hingegen die Niederlassungsgenehmigung der kontrollierten Unternehmen, wie aus einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaften Luxemburg und Diekirch hervorgeht.
Die Einsätze erfolgten eben unter der Leitung der beiden Staatsanwaltschaften in Zusammenarbeit mit Vertretern der Abteilungen für Wirtschaftskriminalität der Kriminalpolizei, vor allem solchen der Abteilung „Formation Appui et Méthodologie Ecofin“ (FAME). Insgesamt wurden 146 individuelle Kontrollen an Firmenadressen durchgeführt …
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