Die Regierung und die Sozialpartner kamen am Dienstag erstmals zum „Comité de suivi“ der letzten „Tripartite“ zusammen. Dabei ging es darum, ob die bei der Dreierrunde im Juni beschlossenen Maßnahmen wie geplant umgesetzt wurden und dann auch die erhoffte Wirkung hatten, nämlich Haushalte und Unternehmen angesichts der hohen Energiepreise zu entlasten und die Inflation abzubremsen. In diesem Sinne stellte sich auch die Frage, ob die bestehenden Preisdeckel über den 31. Dezember verlängert und ob neue Maßnahmen eingeführt werden sollen.

Nach dem Treffen am Dienstag steht fest: Die Ende Dezember auslaufenden Maßnahmen zur Reduzierung der Energiepreise sollen auch 2027 fortgeführt werden. „In irgendeiner Art und Weise“, wie es Premierminister Luc Frieden (CSV) formulierte, als er nach den knapp fünfstündigen Gesprächen gemeinsam mit den Sozialpartnern vor die Presse trat. Welche Hilfen verlängert oder angepasst werden könnten, sagte er nicht. Darüber soll bei einem weiteren Treffen kommende Woche, am 29. Oktober, beraten werden. Auch was als finanzieller Rahmen zur Verfügung stehe, sagte der Premier nicht. Dafür müssten noch zusätzliche Berechnungen durchgeführt werden.

Die Regierung und die Sozialpartner hätten gemeinsam festgestellt, dass die bei der Tripartite Anfang Juni beschlossenen Maßnahmen ihre Ziele erreicht hätten, erklärte Luc Frieden …