Was tun, wenn einzelne Grundstückseigentümer die Entwicklung eines Ortsviertels blockieren? Die Frage beschäftigt die Politik bereits seit Jahren. Schon 2017 legte der damalige Innenminister Dan Kersch (LSAP) einen Gesetzentwurf zum sogenannten „Remembrement ministériel“ vor, der eine Antwort auf die Frage liefern sollte. Fast zehn Jahre später gab das Parlament jetzt am Mittwoch grünes Licht für eine angepasste Version dieses Textes – und damit für das Instrument der ministeriellen Flurbereinigung.

Mit dieser Maßnahme soll der zuständige Minister, in diesem Fall der Innenminister, in Zukunft eine Neuordnung von Grundstücken vornehmen können, wenn ein oder mehrere Eigentümer einen „Plan d’aménagement particulier“ (PAP) blockieren, indem sie sich nicht an diesem beteiligen wollen. So soll die Umsetzung dieses Teilbebauungsplans dennoch ermöglicht werden …