Über mehrere Jahre überwies sich ein Abteilungsleiter der „Baloise“ Geld der Versicherung auf private Konten – insgesamt rund 560.000 Euro. Im September musste sich der 50-Jährige deshalb vor Gericht verantworten. Reporter.lu berichtete damals über den Fall. Gregory P. wurden unter anderem Betrug, Geldwäsche, Fälschung, Vertrauensmissbrauch, Diebstahl und unbefugtes Eindringen in ein Computersystem vorgeworfen. Nun hat die zuständige Strafkammer des Bezirksgerichts Luxemburg ihr Urteil gefällt.
Die Richter verurteilten Gregory P zu insgesamt drei Jahren Haft. Zwei davon wurden zur Bewährung ausgesetzt. Die teilweise Haftverschonung ist allerdings an die Auflage geknüpft, dass er die als Nebenklägerin auftretende Baloise entschädigt. Binnen fünf Jahren muss er ihr 400.000 Euro erstatten. Weitere 160.000 Euro wurden ihr im Zusammenhang mit einer beschlagnahmten Lebensversicherung des Mannes zugesprochen …
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