Seine Aussagen auf Facebook hatten für einen 59-jährigen Einwohner aus Düdelingen nun juristische Konsequenzen. Das frühere ADR-Mitglied, das für die Partei 2023 auch bei den Kommunalwahlen angetreten war, musste sich am Montag wegen Aufrufs zum Hass und zur Gewalt vor Gericht verantworten. Sein Kommentar aus dem September 2024 richtete sich gegen Geflüchtete sowie gegen linke Politiker. Ihm droht jetzt eine Freiheitsstrafe – auf Bewährung.
Im Wortlaut hatte Alain Hoffmann nämlich unter einen Beitrag von „RTL“ geschrieben: „Et sollen emol Lénker erstach gin fir daß deenen Nullekackerten emol d’Aen op gin. Déi drecks Band kënnt hei an Europa fir Schutz ze sichen, d’Wourecht ass awer dass mir mußen virun hinnen geschützt gin. Alles Heem Punkt“ (sic). In dem „RTL“-Beitrag ging es um Kritik der Linken-Politikerin Carole Thoma, mit der diese auf Aussagen von DP-Fraktionschef Gilles Baum zur „Remigration“-Debatte in Deutschland reagiert hatte.
Der Kommentar sorgte damals für viel Empörung in Politikerkreisen, vor allem bei Déi Lénk, deren Sprecherin Carole Thoma denn auch ankündigte, Anzeige zu erstatten. Es folgten weitere Klagen von anderen Politikern, wie vor Gericht bestätigt wurde. Auch die ADR sah sich gezwungen, zu handeln …
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