Das Künstlerkollektiv „Richtung22“ hat die „Autorité luxembourgeoise indépendante de l’audiovisuel“ (ALIA) mit einer Prüfung der Aktivitäten von „RTL“ befasst. Insgesamt 16 Fälle liegen der Medienaufsichtsbehörde zur Analyse vor. Sie betreffen unterschiedliche Kanäle des Senders: Radio, TV, Video-on-Demand und den Internetauftritt, wie die ALIA in einer Pressemitteilung angibt.

Konkret unterstellt das Künstlerkollektiv dem Sender eine versteckte kommerzielle Kommunikation, das Plagiieren von Pressemitteilungen und -artikeln sowie Verstöße gegen die Regeln des „Service public“, mit dem RTL durch die Konvention mit dem Luxemburger Staat betraut ist. Der Verwaltungsrat der ALIA habe in seiner Sitzung vom 29. April beschlossen, den Direktor der Behörde mit einer Untersuchung der 16 Dossiers zu befassen, so die ALIA in ihrer Mitteilung.

Die Beschwerden von „Richtung22“ gehören zu einer Projektkampagne, die das Künstlerkollektiv Anfang des Jahres unter dem Motto „D’Enn vun RTL Lëtzebuerg“ gestartet hat …