Die Preissteigerung bei Ausgaben für Wohnung, Essen und Energie haben eine ungleiche Wirkung auf Frauen und Männer in Luxemburg. Das geht aus einer Studie des „Luxembourg Institute of Socio-Economic Research“ (Liser) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Gleichstellung und Diversität (MEGA) hervor. In der Studie „Hausse des prix et inégalités de genre au Luxembourg“ wurden die Effekte der Krisen von Pandemie und Ukrainekrieg in Luxembourg analysiert. Im Fokus stand die möglicherweise verstärkende Wirkung auf Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern.

Analysiert wurde unter anderem, wie viel vom Einkommen ein Haushalt auf die Grundbedürfnisse verwenden muss. Laut der Studie sind Haushalte von Frauen bei Preiserhöhungen stärker betroffen. Das liege auch daran, dass sie insgesamt einen größeren Prozentsatz ihres Einkommens für die Grundbedürfnisse ausgeben. Frauen müssen demnach auch häufiger auf Erspartes zurückgreifen, um die monatlichen Kosten zu decken.

Besonders problematisch ist die Preissteigerung bei weniger vermögenden, alleinerziehenden Familien – und hier wiederum besonders bei Frauen …