Die Reform des Mietgesetzes war eines der meistdiskutierten Dossiers der vergangenen Legislaturperiode. Mit seinen Anpassungen hatte der damalige Wohnungsbauminister Henri Kox (Déi Gréng) weder die Mieter noch die Vermieter zufriedenstellen können. Und auch innerhalb der Dreierkoalition hatte sein Entwurf für Zwist gesorgt. Am Mittwoch nun wurde das Gesetz im Parlament verabschiedet.

Dabei erhielt der Text sowohl die Zustimmung der CSV-DP-Mehrheit als auch der Opposition. Lediglich Déi Lénk enthielten sich. Der Grund für die breite Zustimmung: Die neue Regierung hatte beschlossen, den sogenannten Mietpreisdeckel und damit den umstrittensten Teil des Gesetzes aus dem Entwurf zu entfernen.

Besagte Textpassage sah vor, dass die Jahresmiete nicht höher sein dürfte als drei bzw. 3,5 Prozent des in die Immobilie investierten Kapitals …