Ab Mitte Dezember könnten in Luxemburg auch Kinder zwischen fünf und elf Jahren gegen das Coronavirus geimpft werden. Der „Conseil supérieur des maladies infectieuses“ (CSMI) rät aber von einer generellen Kinderimpfung ab. Prioritär sollten dem Expertengremium zufolge die Vulnerablen in dieser Alterskategorie geimpft werden sowie Kinder, die mit vulnerablen Personen unter einem Dach leben.

So könnten jene Kinder geschützt werden, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, dass eine Corona-Infektion einen schweren Krankheitsverlauf nach sich zieht, schreibt der CSMI. Dies trifft etwa auf Asthmatiker, Diabetiker, Krebspatienten oder Kinder mit Herzproblemen zu. Mit der Vakzinierung von Kindern, die mit vulnerablen Personen zusammenleben, soll derweil das Übertragungsrisiko gemindert werden, so der CSMI.

Wann genau mit der Impfung bei Kindern unter zwölf Jahren begonnen wird, ist noch nicht bekannt. Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) …