Pit Scholtes

Pit Scholtes, Jahrgang 1987, ist Redakteur bei REPORTER. Nach seinem Studium der Journalistik sowie der Sprach- und Kulturwissenschaften arbeitete er einige Jahre als Englisch-Lehrer sowie als freier Journalist. Von Oktober 2019 bis November 2020 war er Redakteur beim "Luxemburger Wort". Für REPORTER wird sich Pit Scholtes vor allem mit politischen, sozialen und wirtschaftlichen Recherchen aus lokaler Perspektive beschäftigen.

"Affäre SuperDrecksKëscht"

Eine vage Ankündigung und viele offene Fragen

Die von Reporter.lu veröffentlichte Recherche zur « SuperDrecksKëscht » beschäftigt weiter die Politik. Das Umweltministerium kündigte nun ein Audit an. Doch die Kernfrage der engen Verflechtung zwischen der Umweltverwaltung und der Firma « Oeko-Service » bleibt brisant.

Entstehung der "SuperDrecksKëscht"

Eine Erfolgsgeschichte mit Beigeschmack

Seit über 30 Jahren führt die gleiche Firma die Aktion « SuperDrecksKëscht » für den Staat aus. Beide Seiten profitieren von der Partnerschaft. Die immer mächtigere Marktposition von « Oeko-Service Luxemburg » wurde dabei von Regierungen unterschiedlicher Couleur politisch geduldet.

Staatlich gefördertes Millionen-Business

Das System « SuperDrecksKëscht »

Die « SuperDrecksKëscht » klingt wie eine Erfolgsgeschichte. Mit der Initiative hat der Staat jedoch für eine private Firma eine Monopolstellung geschaffen, die in der Branche immer mehr für Unmut sorgt. Es geht um viele Millionen Euro Steuergelder und eine jahrzehntelange Männerfreundschaft.

"Contournement" in Hesperingen

Bauarbeiten sollen 2023 beginnen

Das Mobilitätsministerium stellt beim Bau der Ortsumgehung für Hesperingen erstmals ein konkretes Datum in Aussicht. Bürgermeister Marc Lies begrüßt die Zusage des Ministers, sieht jedoch noch Klärungsbedarf im Hinblick auf die Einigung mit Grundstücksbesitzern.

Parlament beschließt Direkthilfe

15 Millionen Euro für Freiberufler

Das Parlament hat am Mittwoch eine Lücke bei den Corona-Hilfen geschlossen: Selbstständige können nun von einer einmaligen Direkthilfe profitieren. Einigen Abgeordneten geht das nicht weit genug. Sie fordern einen dauerhaften Hilfsmechanismus für Freiberufler, ähnlich der Kurzarbeit.

Verkehrsentwicklungsplan Stadt Luxemburg

Die Route wird neu berechnet

Die Hauptstadt will sich bis Ende 2022 einen Verkehrsentwicklungsplan geben und sucht dafür nach einem Planungsbüro. Auch die Bürger sollen an der Ausarbeitung beteiligt werden. Politiker und Aktivisten fordern sofortige Maßnahmen, um die Radwege sicherer zu machen.

Streit um Kostenübernahme

Stausee-Gemeinden drohen mit Schließung der Strände

Die Attraktivität des Stausees als Naherholungsgebiet sorgt für Streit zwischen dem Staat und den Gemeinden. Grund sind die gestiegenen Kosten für Ticketreservierung und Sicherheitsdienste. Eine Gemeinde hat sich nun bereits zu einer drastischen Maßnahme entschlossen.

"Crassier" Differdingen

Eine Deponie, die keine sein darf

Der Crassier in Differdingen beschäftigt die Politik weiter, national wie lokal. Die Umweltverträglichkeitsstudie zum Bau einer neuen Deponie ist noch nicht abgeschlossen. Dennoch bewilligten die Gemeinden Sanem und Differdingen eine zusätzliche Aufschüttung auf dem Gelände.

Schadstoffwerte in Hesperingen

Schlechte Luft, schleppende Lösung

Eine Straße weist landesweit die schlechteste Luftqualität auf. Dass eine Ortsumgehung helfen würde, ist unbestritten. Doch die Regierung zögert seit Jahren mit einer Entscheidung: Das Beispiel Hesperingen zeigt, wie langwierig der Kampf gegen Schadstoffbelastung sein kann.