Es ist einer der größten Finanzskandale Europas. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 55 Milliarden Euro. In diesem Dossier finden Sie alle Artikel zur Rolle Luxemburg in den dubiosen Aktiendeals und den Spuren, die bis zum Finanzplatz reichen.

"Project Gemini" und ein Luxemburger Fonds

Die Keimzelle des Cum-Ex-Skandals

von Laurent Schmit

Die US-Bank Merrill Lynch startete 2005 ein großes Steuervermeidungsprojekt: Ihre Kunden „sparten“ bis zu 50 Millionen US-Dollar an Steuern auf Dividenden – pro Jahr. Eine zentrale Rolle spielte ein Luxemburger Fonds der Bank. Doch das war nur der Anfang der Geschichte.

Cum-Ex-Prozess in Bonn

Eine weitere Spur nach Luxemburg

von Laurent Schmit

In Bonn stehen zwei Aktienhändler vor Gericht, die den deutschen Staat um hunderte Millionen Euro betrogen haben sollen. Einer der beiden Angeklagten nutzte Luxemburger Firmen für verdächtige Aktiendeals. Die niederländischen Behörden ermitteln – auch in Luxemburg.

Cum-Ex in Luxemburg

Gramegna bestätigt mehrere Verdachtsfälle

von Laurent Schmit

Wie viel Geld verlor der Luxemburger Staat durch dubiose Aktiendeals? Auf diese Frage erhielten die Abgeordneten am Freitag keine Antwort. Die Justiz führe Ermittlungen in mehreren Fällen, sagt der Finanzminister. Die CSV klagt über mangelnde Transparenz der Regierung.

Cum-Ex-Affäre

Eine Firma in Strassen und ein Millionenbetrug

von Laurent Schmit

Belgien, Dänemark und Schweden ermitteln gegen die Firma Khajuraho Equity Trading. Ein Brite soll mit dieser luxemburgischen Gesellschaft die drei Länder um Millionen Euro an Steuergeldern betrogen haben. Im Juni wurde er verhaftet und soll nun an Belgien ausgeliefert werden.

Cum-Ex-Affäre

Musterprozess beginnt in Bonn

von Laurent Schmit

Zwei Aktienhändler sitzen auf der Anklagebank in Bonn. Sie sollen Deutschland um 400 Millionen Euro betrogen haben. Doch es geht um weit mehr als diesen Fall: Die Richter urteilen erstmals über ein Betrugssystem mit Aktiendeals, bei dem europaweit 55,2 Milliarden Euro erbeutet wurden.

Cum-Ex-Affäre

Aufarbeitung steht in Luxemburg erst bevor

von Laurent Schmit

Clearstream, Fonds, Banken, Investoren: Akteure am Luxemburger Finanzplatz sind tief in den milliardenschweren Skandal verstrickt. Der erste Strafprozess in Deutschland wird auch hierzulande ernste Folgen haben. Denn die Ausrede, dass alles legal war, steht auf der Kippe.

Luxemburg und die Cum-Ex-Affäre

Ein Fondsverwalter im Visier der deutschen Justiz

von Laurent Schmit

Deutsche Staatsanwälte ermitteln seit Jahren gegen Finanzmanager, die mit fragwürdigen Aktiendeals Steuern in Milliardenhöhe hinterzogen haben. Dabei richtet sich ihr Augenmerk auch gegen die niederländische Bank ABN Amro und einen Luxemburger Fondsverwalter: die „Kirchberg-Gruppe“.

Cum-Ex-Affäre

Aufsichtsbehörden tappen im Dunkeln

von Laurent Schmit

Luxemburg könnte neben anderen Ländern zu den Opfern des Cum-Ex-Skandals zählen. Doch die Behörden tun sich schwer, Licht in das Dickicht von problematischen Aktiendeals und  Steuerhinterziehung zu bringen. Währenddessen laufen die Geschäfte auf Kosten der Staatskassen weiter.

Cum-Ex-Skandal

Dänischer Staat klagt gegen Managerin aus Luxemburg

von Laurent Schmit

Der Brite Sanjay Shah soll mit Gefolgsleuten die dänische Staatskasse um 1,2 Milliarden Euro erleichtert haben. Nun tobt vor einem Londoner Gericht ein Kampf, um die Steuergelder nach Dänemark zurückzuholen. Mittendrin eine Unternehmerin, die in Strassen Büroflächen vermietet und als „Strohfrau“ agiert haben soll.