Es ist einer der größten Finanzskandale Europas. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 55 Milliarden Euro. In diesem Dossier finden Sie alle Artikel zur Rolle Luxemburg in den dubiosen Aktiendeals und den Spuren, die bis zum Finanzplatz reichen.

Cum-Ex-Skandal

Belgien will 45 Millionen Euro zurück

von Laurent Schmit

Die belgische Steuerbehörde hat in New York sieben Zivilklagen gegen Pensionsfonds und Finanzmanager lanciert. Durch Cum-Ex-Geschäfte mit Aktien belgischer Unternehmen sollen die Akteure den Staat um 45 Millionen Euro betrogen haben. Die Investoren sind auch in Luxemburg bekannt.

Urteil des Bundesgerichtshofs

Cum-Ex-Geschäfte sind strafbar

von Laurent Schmit

Der deutsche Bundesgerichtshof bestätigte ein Urteil des Bonner Landgerichts, wonach die Rückforderung nie gezahlter Steuern auf Dividenden als strafbare Steuerhinterziehung zu werten ist. Die Entscheidung dürfte auch Auswirkungen auf Luxemburger Finanzakteure haben.

Zweites Cum-Ex-Urteil

Der Preis der dubiosen Aktiendeals

von Laurent Schmit

Journalistische Recherchen bewahrten Luxemburg davor, knapp fünf Millionen Euro zu verlieren. Die tief in den Cum-Ex-Skandal verstrickte „Kirchberg“-Gruppe forderte Steuern zurück, die sie nie gezahlt hat. Die Steuerverwaltung verweigerte die Anträge und bekam vom Verwaltungsgericht Recht.

Cum-Ex-Skandal

Opposition kritisiert „Nonchalance“ der Steuerverwaltung

von Laurent Schmit

Nichts Genaues weiß man nicht: Zusammengefasst ist das die Antwort des Finanzministers auf eine parlamentarische Anfrage zu Luxemburgs Rolle bei Cum-Ex-Geschäften. Die Oppositionspartei CSV kritisiert, dass der Steuerschaden für den Staat nicht ernst genommen werde.

Cum-Ex-Drahtzieher mit Luxemburg-Verbindung

Internationale Fahndung nach Paul Mora

von Laurent Schmit

Vom Banker zu Interpols „Most Wanted“: Von der deutschen Justiz wird Paul Mora der besonders schweren Steuerhinterziehung verdächtigt. Es geht mindestens um 113 Millionen Euro. Der Neuseeländer pflegte auch enge Verbindungen nach Luxemburg, wo er sein Vermögen verwaltete.

Luxemburger Cum-Ex-Urteil

Der vereitelte Griff in die Staatskasse

von Laurent Schmit

Knapp 3,5 Millionen Euro fordert die Firma „Kirchberg Trading“ vom Luxemburger Staat. Gegen die Gruppe, die hinter der Holding steckt, wird in Deutschland wegen dubiosen Aktiengeschäften ermittelt. Es ist der erste Cum-Ex-Fall, über den Luxemburger Richter entscheiden mussten.

Cum-Ex-Geschäfte

Zu gut, um legal zu sein

von Laurent Schmit

Für die Verteidiger der dubiosen Aktiendeals sind sie völlig legal, ein deutscher Richter nannte die Geschäfte jedoch eine „kriminelle Glanzleistung“. Ein Urteil des Kölner Finanzgerichts erlaubt Einblicke in die Konstruktion von Cum-Ex-Geschäften am Beispiel des Luxemburger Sheridan-Fonds.

Cum-Ex-Skandal

Luxemburgs Rolle im großen Steuerbetrug

von Laurent Schmit

Haftbefehle, Anklagen und eine anstehende Prozesswelle: Die deutsche Justiz macht ernst in der Aufarbeitung der Cum-Ex-Affäre. In den Dokumenten taucht Luxemburgs Finanzplatz immer wieder auf. Die hiesigen Töchter der Warburg-Bank spielten bei den obskuren Aktiendeals eine besondere Rolle.

Cum-Ex-Skandal

Denn sie wissen nicht, was ihnen entgeht

von Laurent Schmit

Banker und Fondsmanager haben EU-Staaten mittels Cum-Ex-Geschäften um Milliarden Euro betrogen. Einige Länder bemühen sich mittlerweile, die Methoden hinter den Aktiendeals zu durchschauen. In Luxemburg kennen die Behörden nicht einmal den entstandenen Schaden.