Es ist einer der größten Finanzskandale Europas. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 55 Milliarden Euro. In diesem Dossier finden Sie alle Artikel zur Rolle Luxemburg in den dubiosen Aktiendeals und den Spuren, die bis zum Finanzplatz reichen.

Cum-Ex-Skandal

Auffällige Aktiendeals via Luxemburg

von Laurent Schmit

Dänemark wirft einer Luxemburger Firma vor, an einem Steuerbetrug in Höhe von 15 Millionen Euro beteiligt gewesen zu sein. Der Firmengründer sieht die Geschäfte jedoch als völlig legal. Für seine hiesigen Aktiendeals verweist er gar auf ein „Tax Ruling“ der Luxemburger Steuerverwaltung. 

Cum-Ex-Geschäfte

EU-Bankenaufsicht fordert härtere Gangart

von Laurent Schmit

Das Europaparlament wollte Aufklärung des Cum-Ex-Skandals. Doch die nationalen Finanzaufsichtsbehörden fühlen sich für den milliardenschweren Steuerschaden aus dubiosen Aktiendeals nicht zuständig. Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde will jetzt strengere Regeln durchsetzen.

Cum-Ex-Prozess in Bonn

Zwei Ex-Banker verurteilt

von Laurent Schmit

Haftstrafen auf Bewährung und Rückzahlung von knapp 190 Millionen Euro: So lautet das Urteil im ersten strafrechtlichen Cum-Ex-Prozess. Das Landgericht Bonn setzt damit ein klares Zeichen in diesem Musterverfahren. Es gibt mehrere Verbindungen nach Luxemburg.

Cum-Ex-Skandal

Zum Betrügen eine Bank gekauft

von Laurent Schmit

Nach und nach kommen weitere Hintermänner des Cum-Ex-Skandals ans Licht. Anfang Februar wurden in Deutschland zwei Ex-Geschäftsführer einer Privatbank verhaftet. In diesem Fall führen mehrere Spuren nach Luxemburg – auch zu einem Ex-Mitarbeiter von KPMG.

"Project Gemini" und ein Luxemburger Fonds

Die Keimzelle des Cum-Ex-Skandals

von Laurent Schmit

Die US-Bank Merrill Lynch startete 2005 ein großes Steuervermeidungsprojekt: Ihre Kunden „sparten“ bis zu 50 Millionen US-Dollar an Steuern auf Dividenden – pro Jahr. Eine zentrale Rolle spielte ein Luxemburger Fonds der Bank. Doch das war nur der Anfang der Geschichte.

Cum-Ex-Prozess in Bonn

Eine weitere Spur nach Luxemburg

von Laurent Schmit

In Bonn stehen zwei Aktienhändler vor Gericht, die den deutschen Staat um hunderte Millionen Euro betrogen haben sollen. Einer der beiden Angeklagten nutzte Luxemburger Firmen für verdächtige Aktiendeals. Die niederländischen Behörden ermitteln – auch in Luxemburg.

Cum-Ex in Luxemburg

Gramegna bestätigt mehrere Verdachtsfälle

von Laurent Schmit

Wie viel Geld verlor der Luxemburger Staat durch dubiose Aktiendeals? Auf diese Frage erhielten die Abgeordneten am Freitag keine Antwort. Die Justiz führe Ermittlungen in mehreren Fällen, sagt der Finanzminister. Die CSV klagt über mangelnde Transparenz der Regierung.

Cum-Ex-Affäre

Eine Firma in Strassen und ein Millionenbetrug

von Laurent Schmit

Belgien, Dänemark und Schweden ermitteln gegen die Firma Khajuraho Equity Trading. Ein Brite soll mit dieser luxemburgischen Gesellschaft die drei Länder um Millionen Euro an Steuergeldern betrogen haben. Im Juni wurde er verhaftet und soll nun an Belgien ausgeliefert werden.

Cum-Ex-Affäre

Musterprozess beginnt in Bonn

von Laurent Schmit

Zwei Aktienhändler sitzen auf der Anklagebank in Bonn. Sie sollen Deutschland um 400 Millionen Euro betrogen haben. Doch es geht um weit mehr als diesen Fall: Die Richter urteilen erstmals über ein Betrugssystem mit Aktiendeals, bei dem europaweit 55,2 Milliarden Euro erbeutet wurden.