Es ist einer der größten Finanzskandale Europas. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 55 Milliarden Euro. In diesem Dossier finden Sie alle Artikel zur Rolle Luxemburg in den dubiosen Aktiendeals und den Spuren, die bis zum Finanzplatz reichen.

Cum-Ex-Skandal

Denn sie wissen nicht, was ihnen entgeht

von Laurent Schmit

Banker und Fondsmanager haben EU-Staaten mittels Cum-Ex-Geschäften um Milliarden Euro betrogen. Einige Länder bemühen sich mittlerweile, die Methoden hinter den Aktiendeals zu durchschauen. In Luxemburg kennen die Behörden nicht einmal den entstandenen Schaden.

Cum-Ex-Skandal

Razzien gegen Banken mit Luxemburger Verbindungen

von Laurent Schmit

Am Dienstag durchsuchten deutsche Staatsanwälte, Steuerfahnder und Polizisten Büros der Banken „Hauck&Aufhäuser“ und Varengold. Gesucht wurden Belege für Beteiligungen der Privatbanken an Cum-Ex-Geschäften auf Kosten des deutschen Staates. Verbindungen nach Luxemburg sind nicht ausgeschlossen.

Cum-Ex-Skandal

Haftbefehle gegen Banker mit Verbindungen nach Luxemburg

von Laurent Schmit

Die Kölner Staatsanwaltschaft ließ Haftbefehle gegen den Gründer und drei Mitarbeiter der Londoner Finanzfirma Duet ausführen. Sie werden verdächtigt, den deutschen Staat mit Cum-Ex-Geschäften betrogen zu haben. Es gibt Verbindungen zu einer Luxemburger Holding und zwei Fonds.

Cum-Ex-Skandal

Auffällige Aktiendeals via Luxemburg

von Laurent Schmit

Dänemark wirft einer Luxemburger Firma vor, an einem Steuerbetrug in Höhe von 15 Millionen Euro beteiligt gewesen zu sein. Der Firmengründer sieht die Geschäfte jedoch als völlig legal. Für seine hiesigen Aktiendeals verweist er gar auf ein „Tax Ruling“ der Luxemburger Steuerverwaltung. 

Cum-Ex-Geschäfte

EU-Bankenaufsicht fordert härtere Gangart

von Laurent Schmit

Das Europaparlament wollte Aufklärung des Cum-Ex-Skandals. Doch die nationalen Finanzaufsichtsbehörden fühlen sich für den milliardenschweren Steuerschaden aus dubiosen Aktiendeals nicht zuständig. Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde will jetzt strengere Regeln durchsetzen.

Cum-Ex-Prozess in Bonn

Zwei Ex-Banker verurteilt

von Laurent Schmit

Haftstrafen auf Bewährung und Rückzahlung von knapp 190 Millionen Euro: So lautet das Urteil im ersten strafrechtlichen Cum-Ex-Prozess. Das Landgericht Bonn setzt damit ein klares Zeichen in diesem Musterverfahren. Es gibt mehrere Verbindungen nach Luxemburg.

Cum-Ex-Skandal

Zum Betrügen eine Bank gekauft

von Laurent Schmit

Nach und nach kommen weitere Hintermänner des Cum-Ex-Skandals ans Licht. Anfang Februar wurden in Deutschland zwei Ex-Geschäftsführer einer Privatbank verhaftet. In diesem Fall führen mehrere Spuren nach Luxemburg – auch zu einem Ex-Mitarbeiter von KPMG.

"Project Gemini" und ein Luxemburger Fonds

Die Keimzelle des Cum-Ex-Skandals

von Laurent Schmit

Die US-Bank Merrill Lynch startete 2005 ein großes Steuervermeidungsprojekt: Ihre Kunden „sparten“ bis zu 50 Millionen US-Dollar an Steuern auf Dividenden – pro Jahr. Eine zentrale Rolle spielte ein Luxemburger Fonds der Bank. Doch das war nur der Anfang der Geschichte.

Cum-Ex-Prozess in Bonn

Eine weitere Spur nach Luxemburg

von Laurent Schmit

In Bonn stehen zwei Aktienhändler vor Gericht, die den deutschen Staat um hunderte Millionen Euro betrogen haben sollen. Einer der beiden Angeklagten nutzte Luxemburger Firmen für verdächtige Aktiendeals. Die niederländischen Behörden ermitteln – auch in Luxemburg.