Es ist einer der größten Finanzskandale Europas. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 55 Milliarden Euro. In diesem Dossier finden Sie alle Artikel zur Rolle Luxemburg in den dubiosen Aktiendeals und den Spuren, die bis zum Finanzplatz reichen.

Cum-Ex-Urteile

Luxemburger Steuerverwaltung setzt sich durch

von Laurent Schmit

Über acht Millionen Euro forderte die „Kirchberg-Gruppe“ in zwei Fällen vom Staat. Doch der Verwaltungsgerichtshof wies die Klagen der Finanzfirma in zweiter Instanz ab. Die Urteile geben Einblicke in den Cum-Ex-Skandal in Luxemburg und klären wichtige Rechtsfragen.

"CumEx Files 2.0"

Finanzministerium kann Schaden nicht beziffern

von Reporter.lu

2,2 Milliarden Euro: Diese Summe an Steuergeldern soll Luxemburg laut den „CumEx Files“ zwischen 2000 und 2020 durch dubiose Aktiendeals verloren haben. Finanzminister Pierre Gramegna teilt diese Schlussfolgerung aus der von CORRECTIV koordinierten Recherche nicht. Dies geht aus seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage hervor.

"CumEx Files 2.0"

Die Luxemburger Geheimnisse des Hanno Berger

von Laurent Schmit

Der deutsche Steueranwalt Hanno Berger gilt als Cum-Ex-Mastermind. Die Gewinne aus diesen Deals verteilten er und seine Partner über Luxemburger Gesellschaften – mit Ruling und geschützt durch das Steuergeheimnis. Doch dann kam eine Razzia, die alles verändern sollte.

Europäisches Parlament

Abgeordnete lassen sich zu Cum-Ex-Skandal beraten

von Luc Caregari

Ein schnelles Vorankommen in Sachen europäische Steuerharmonisierung und ein Schließen immer noch bestehender Schlupflöcher: So lautet die Stoßrichtung eines Hearings im Unterausschuss „Tax“ des EU-Parlaments mit Experten und Journalisten zu den „CumEx Files 2.0“. 

"CumEx Files 2.0"

Ein Milliarden-Schlupfloch und untätige Behörden

von Laurent Schmit

Cum-Ex und Cum-Cum: Dubiose Aktiengeschäfte kosten die europäischen Steuerzahler enorme Summen. Neue Recherchen deuten auch für Luxemburg auf einen Milliardenschaden hin. Dennoch bleibt das Finanzministerium passiv und lässt die Öffentlichkeit im Dunkeln.

Cum-Ex-Skandal

Belgien will 45 Millionen Euro zurück

von Laurent Schmit

Die belgische Steuerbehörde hat in New York sieben Zivilklagen gegen Pensionsfonds und Finanzmanager lanciert. Durch Cum-Ex-Geschäfte mit Aktien belgischer Unternehmen sollen die Akteure den Staat um 45 Millionen Euro betrogen haben. Die Investoren sind auch in Luxemburg bekannt.

Urteil des Bundesgerichtshofs

Cum-Ex-Geschäfte sind strafbar

von Laurent Schmit

Der deutsche Bundesgerichtshof bestätigte ein Urteil des Bonner Landgerichts, wonach die Rückforderung nie gezahlter Steuern auf Dividenden als strafbare Steuerhinterziehung zu werten ist. Die Entscheidung dürfte auch Auswirkungen auf Luxemburger Finanzakteure haben.

Zweites Cum-Ex-Urteil

Der Preis der dubiosen Aktiendeals

von Laurent Schmit

Journalistische Recherchen bewahrten Luxemburg davor, knapp fünf Millionen Euro zu verlieren. Die tief in den Cum-Ex-Skandal verstrickte „Kirchberg“-Gruppe forderte Steuern zurück, die sie nie gezahlt hat. Die Steuerverwaltung verweigerte die Anträge und bekam vom Verwaltungsgericht Recht.

Cum-Ex-Skandal

Opposition kritisiert „Nonchalance“ der Steuerverwaltung

von Laurent Schmit

Nichts Genaues weiß man nicht: Zusammengefasst ist das die Antwort des Finanzministers auf eine parlamentarische Anfrage zu Luxemburgs Rolle bei Cum-Ex-Geschäften. Die Oppositionspartei CSV kritisiert, dass der Steuerschaden für den Staat nicht ernst genommen werde.