Wie verlief der Wahlkampf 2018? Wie sind die Parteien aufgetreten? Und welche Debatten wurden geführt? In diesem Dossier finden Sie alle Analysen und Kommentare zu den Wahlen.

Der Wahlerfolg und die Folgen

Die Grünen müssen jetzt liefern

von Laurent Schmit

Auf das Feiern folgt die Arbeit. Déi Gréng wurden von den Wählern für ihre erste Regierungsbeteiligung fürstlich belohnt. Das ist ein deutlicher Auftrag, aber auch ein Anspruch: Sie werden sich stärker als bisher gegen die beiden Partner durchsetzen müssen. Eine Analyse.

ADR-Siegeszug bleibt aus

Im Zweifel sind die anderen schuld

von Charlotte Wirth

Die ADR wähnte sich als großer Gewinner der diesjährigen Wahlen. Doch die Sensation blieb aus. Zur Fraktionsstärke reicht es nicht. Schuld sind laut Gast Gibéryen und Co. die CSV, die Medien und das Wahlsystem.

Die CSV zwischen Hoffnung und Verzweiflung

„Gambia“ ist nicht „Jamaika“

von Christoph Bumb

Die Erneuerung in der CSV muss warten. Die aktuelle Führung soll im Amt bleiben – zumindest bis die kommende Regierung steht. Die Hoffnung der CSV auf ein Scheitern der Koalitionsverhandlungen von Blau-Rot-Grün ist jedoch vor allem ein Ausdruck von Verzweiflung. Eine Analyse.

Die CSV nach dem Wahldebakel

Apocalypse Now

von Christoph Bumb und Michèle Zahlen

Die CSV ist der überraschende Verlierer dieser Wahlen. Während am Wahlabend bei den Christsozialen latente Weltuntergangsstimmung herrschte, bereitet sich die Partei auf die überfällige Erneuerung an der Spitze vor. Eine Reportage über eine ratlose Partei.

Kommentar zum Wahlausgang

Ein fast schon logisches Resultat

von Christoph Bumb

Alle Zeichen stehen auf „Gambia II“. Die Grünen und die kleinen Parteien gehen gestärkt aus den Wahlen hervor. Die CSV ist endgültig in der Post-Juncker-Ära angekommen. Das ist in dieser Form überraschend, aber im Nachhinein zu erklären. Ein Kommentar.

Machtwechsel mit Langzeitwirkung

Warum diese Wahlen so offen sind

von Christoph Bumb

Im Gegensatz zu früheren Wahlen sind am 14. Oktober viele Szenarien möglich. Dafür gibt es mehrere Gründe. Vor allem hat aber der historische Machtwechsel von 2013 zu einer neuen demokratischen Offenheit geführt, an die man sich in Luxemburg erst noch gewöhnen muss. Eine Analyse.

Die Luxemburger Identität im Wahlkampf

Die Debatte, die eigentlich keine ist

von Charlotte Wirth

Die Identitätsdebatte hat in diesem Wahlkampf eine zentrale Rolle eingenommen. Gab sich Luxemburg vor fünf Jahren noch weltoffen und tolerant, macht man heute Zukunft auf „Luxemburgisch“. Doch die Debatte ist nicht neu. Sie ist vor allem Ausdruck einer allgemeinen Ratlosigkeit. Eine Analyse.

Analyse zur Piratenpartei

Der Niedergang einer guten Idee

von Laurent Schmit

Die Piraten traten an, Politik anders zu machen. Doch vom anfänglichen Idealismus bleibt heute nicht viel. Irgendwie einen Parlamentssitz erobern, lautet das Motto. Das Scheitern hat auch mit dem Luxemburger Wahlsystem zu tun. Eine Analyse.

Kommentar zur politischen Kultur

Der Wahlkampf, der keiner ist

von Christoph Bumb

Die politische Auseinandersetzung vor den Wahlen verläuft in Luxemburg traditionell gemächlicher als in anderen Ländern. In diesem Jahr wurde aber ein neuer Höhepunkt der Wahlkampfverweigerung erreicht. Ein Kommentar.