Weltweit

Hindu und Sikhs ohne Heimat

Die vergangenen Minderheiten Afghanistans

von Marian Brehmer

Einst gab es in Afghanistan florierende Hindu- und Sikhgemeinschaften. Doch heute stehen die Minderheitengruppen im Land vor dem Aussterben. Einblicke in die Geschichte eines kriegsgebeutelten Landes.

Spenderkonferenz für den Kongo

Warum Präsident Kabila die Krise leugnet

von Charlotte Wirth

Der kongolesische Präsident Joseph Kabila weigert sich sein Amt niederzulegen. Die humanitäre Lage in der demokratischen Republik ist allerdings so dramatisch, dass die internationale Gemeinschaft für diesen Freitag eine Spenderkonferenz einberufen hat. Doch Kabila verweigert die Teilnahme.

Kommentar zur deutschen "Islamdebatte"

Seehofer sollte von Goethe lernen

von Marian Brehmer

Seit Jahren führt Deutschland eine Debatte darüber, ob der Islam zum Land gehört oder nicht. Doch die Frage ist falsch gestellt und verschleiert die wahren Probleme im interkulturellen Umgang. Ein Kommentar von Marian Brehmer.

Erste Runde im französischen Kräftemessen

Macron legt sich mit Eisenbahnern an

von Judith Kormann

Die Eisenbahner haben in Frankreich ihre dreimonatige Streikphase eingeläutet und das Land damit in ein Verkehrschaos gestürzt. Eine erste entscheidende Kraftprobe für die Regierung von Präsident Emmanuel Macron.

Kampf um Unabhängigkeit

Die katalanische Kunst des Demonstrierens

von Tessy Troes

Seit der Verhaftung von Carles Puigdemont ist die Lage in Barcelona angespannt. Das war nicht immer so: Den Katalanen gelang es seit 2012 oft mit friedlichen Kundgebungen auf sich aufmerksam zu machen. Ein Lagebericht.

Französischer Politthriller

Mediapart, Sarkozy und die libyschen Millionen

von Judith Kormann

Hat Nicolas Sarkozy seinen Wahlkampf mit Geldern des libyschen Dikators Muammar al-Gaddafi bestritten? Die Hinweise darauf verdichten sich. Nach mehreren Enthüllungen in der Presse ermittelt nun die Justiz.

Deutsch-luxemburgische Beziehungen

Kurze Wege nach Berlin?

von Rick Mertens

Die Großregion um Luxemburg ist in der neuen deutschen Regierung gut vertreten: Gleich vier Minister der neuen Großen Koalition stammen aus dem Saarland oder aus Rheinland-Pfalz. Das sorgt auch in Luxemburg bis zu einem gewissen Grad für Hoffnung auf engere Beziehungen zum großen Nachbarn. 

Die EU und Libyen

„Ein wenig Menschlichkeit reinbringen“

von Charlotte Wirth

Um Migranten aus Europa fernzuhalten, arbeitet die EU mit der libyschen Regierung der nationalen Einheit zusammen. Beobachter kritisieren, dass sich die EU zum Komplizen von schweren Menschenrechtsverletzungen macht. Auch Jean Asselborn sieht Handlungsbedarf.