Gesellschaft

"Wanteraktioun" im Fokus

Obdachlose werden in der Krise vernachlässigt

von Michèle Zahlen

Kein Zuhause, keine Versicherung, keine ausreichende medizinische Betreuung: Obdachlose sind in der Coronavirus-Pandemie in einer besonders prekären Lage. Die Hilfsorganisation „Médecins du monde“ kritisiert die Regierung und fordert einen langfristigen Plan.

Behandlung von Covid-19-Patienten

Staat mietet Rehazentrum Colpach für 13,5 Millionen Euro

von Michèle Zahlen

Dem Schloss Colpach wird während der Pandemie eine neue Rolle zugeteilt: Im Rehazentrum des Roten Kreuzes sollen nur noch Covid-19-Patienten aufgenommen werden. Das bringt auch eine große Veränderung bei der Finanzierung des Zentrums mit sich.

Reportage zur Antikörper-Studie

Noch nicht ganz convinced

von Pol Reuter

Etwa 1.800 Menschen nehmen zurzeit in Luxemburg an der CON-VINCE-Studie teil. Die Untersuchung soll Aufschlüsse über die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung geben. REPORTER-Redakteur Pol Reuter berichtet über seine Erfahrungen als Studienteilnehmer.

Praxen dürfen wieder öffnen

Ein neuer medizinischer Alltag

von Michèle Zahlen

Knapp sieben Wochen fokussierte sich die Medizin auf die Corona-Patienten. Die Lage scheint momentan unter Kontrolle, die Zahlen der Ansteckungen gehen zurück. Nun dürfen sich Ärzte wieder vermehrt um Nicht-Covid-19-Patienten kümmern – deren Bedürfnisse wurden nämlich stark vernachlässigt. 

Kommentar zu einer lückenhaften Strategie

Unseriöse Maskenpolitik

von Laurence Bervard

Das Tragen von Atemschutzmasken wird in manchen Situationen zur Pflicht. Gleichzeitig versäumt die Regierung in dieser Frage eine offene und vollständige Informationspolitik. Das könnte letztlich eine erfolgreiche Exit-Strategie behindern. Ein Kommentar.

Stress, Paranoia, Panik-Attacken

Psychiatrische Notfälle nehmen zu

von Michèle Zahlen

Engpässe bei den Betten, volle Psychiatrien, stark eingeschränkte Therapiemöglichkeiten: Die Behandlung von psychisch Kranken wird in der Coronavirus-Pandemie zunehmend schwieriger. Der Lockdown erschwert die Arbeit der Spezialisten gleich in mehrerer Hinsicht.

Lutte contre le cancer

«Le contact social, c’est la seule chose qui me restait…»

par Salomé Jeko

Depuis qu’elle a été diagnostiquée d’un cancer du col de l’utérus, il y a plus d’un an, Isabelle a vécu des moments difficiles. Elle s’était promise de profiter au maximum des bonnes choses pour tenir le coup et lutter contre le cancer. Le coronavirus l’a stoppée net.

Cancer et Covid-19

Lutter sur deux fronts à la fois

par Salomé Jeko

Dépistage au ralenti, traitements en suspens et opérations non-vitales repoussées: la prise en charge des personnes atteintes d’un cancer interpelle. Or, il s’agit de protéger ces personnes vulnérables du risque d’infection et de désaturer les services hospitaliers pendant la pandémie.

"Réserve sanitaire" in der Pandemie

Hunderte Studenten sind in Bereitschaft

von Pol Reuter

Wenn alles gut läuft, haben sie nichts zu tun: Auch wenn sich die Lage stabilisiert hat, halten sich Medizinstudenten weiter für einen möglichen Einsatz bereit. Sie bilden zusammen mit Ärzten und Pflegern die „Réserve sanitaire“, die das Gesundheitswesen vor dem Kollaps bewahren soll.