Marian Brehmer

Marian Brehmer, Jahrgang 1991, ist freier Journalist. Er schreibt überwiegend aus und über die Islamische Welt. Neben dem Studium der Iranistik in Berlin und Teheran hat Marian aus Ländern wie Afghanistan, Pakistan und Indien berichtet, unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und Qantara. Marian Brehmer spricht fließend Persisch und Türkisch.

Proteste gegen Diskriminierung von Muslimen

Der Kampf um Indiens Seele

In Indien gewährt ein neues Gesetz Angehörigen verfolgter Minderheiten aus Nachbarstaaten die indische Staatsbürgerschaft. Muslime sind ausgeschlossen. Dagegen entstand eine landesweite Protestbewegung. Ein Interview mit der muslimischen Schriftstellerin Sadia Dehlvi.

Die andere Seite des Iran-Konflikts

Irans „9/11-Moment“

Mit der Tötung von Irans oberstem General Ghassem Soleimani sahen manche schon einen dritten Weltkrieg heraufziehen. Bei allen politischen Reaktionen spielte in der westlichen Berichterstattung eine Frage kaum eine Rolle: Wie werden die Ereignisse eigentlich im Iran bewertet? 

Zwischen Innen- und Weltpolitik

Massive Proteste ohne Vision im Iran

Der Iran erlebte im November die größte Protestwelle seit der Islamischen Revolution von 1979. Der Auslöser war die beispiellose Misswirtschaft des iranischen Regimes. Die tieferen Ursachen dafür sind allerdings nicht nur die internen Probleme.

Ägypten nach dem "Arabischen Frühling"

Der Geist des Tahrir ist allgegenwärtig

Bald neun Jahre nach der großen Revolution von 2011 kommt Ägypten immer noch nicht zur Ruhe. Die politische Lage bleibt angespannt. Neue Protestbewegungen sind nicht ausgeschlossen – auch wenn sich die Fronten leicht verschoben haben.

Tourismus-Start-ups in Ägypten

Von der Revolution zur Innovation

Das Geschäft mit den Urlaubern ist Ägyptens Schlüsselbranche. Junge Unternehmer in Kairo wollen den Tourismus innovativ weiterentwickeln. Doch die Sicherheitslage im Land und die Folgen des Klimawandels erschweren zunehmend ihre Mission.

Protestbewegung im Libanon

„Sie wollen das System verändern“

Seit mehr als einem Monat zieht viele Libanesen auf die Straßen. Dabei begann alles mit dem Protest gegen eine geplante „Whatsapp-Steuer“. Ein Gespräch mit Politikwissenschaftler Christoph Dinkelaker, der die neue „Zedernrevolution“ im Libanon vor Ort erlebt hat.

Drohnenangriffe in Afghanistan

Krieg ohne Verantwortung

Seit 2001 sind Tausende Menschen im US-amerikanischen Drohnenkrieg ums Leben gekommen. Lange blieb diese Form der Kriegsführung unter dem Radar der Öffentlichkeit. Besonders im fernen Afghanistan gehören tödliche Drohnenangriffe nach wie vor zum Alltag.

Afghanistan nach den Wahlen

„Die Afghanen müssen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen“

Entgegen verbreiteter Annahmen ist Afghanen die Demokratie nicht fremd, wie die rezenten Wahlen zeigen. Ein Gespräch mit dem Afghanistan-Experten Emran Feroz über die Schieflagen in der europäischen Wahrnehmung des Landes.

Christen im türkisch-syrischen Grenzgebiet

Gefangen zwischen den Fronten

Der Krieg der Türkei in Nordsyrien bedroht viele Menschen. Zu ihnen zählen auch die aramäischen Christen in Südostanatolien, die um den Fortbestand ihrer jahrtausendealten Kultur kämpfen. Immer wieder geraten sie in die Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden. Eine Reportage.