Marian Brehmer

Marian Brehmer, Jahrgang 1991, ist freier Journalist. Er schreibt überwiegend aus und über die Islamische Welt. Neben dem Studium der Iranistik in Berlin und Teheran hat Marian aus Ländern wie Afghanistan, Pakistan und Indien berichtet, unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und Qantara. Marian Brehmer spricht fließend Persisch und Türkisch.

Medien als Zielscheibe

Wie afghanische Journalisten der Todesgefahr trotzen

13 der 54 Journalisten, die im vergangenen Jahr weltweit getötet wurden, waren Afghanen. Es war das tödlichste Jahr für den afghanischen Journalismus seit 2002. Ein Interview mit Mujeeb Khalvatgar, Direktor von „NAI – Supporting Open Media in Afghanistan“ zur Lage eines dauerhaft bedrohten Berufsstandes.

#HelloBrother

Die Lehren von Christchurch

Nach dem Doppelanschlag auf die zwei Moscheen von Christchurch sollte sich die Welt an die Opfer erinnern und sich an Premierministerin Jacinda Ardern ein Beispiel nehmen. Sie verkörpern Werte, die wir mehr denn je brauchen. Ein Kommentar von Marian Brehmer.

Justizreform in Afghanistan

Ein Bewusstsein für Rechte schaffen

Afghanistan ist seit Jahrzehnten von Krieg und Chaos geplagt. Siebzehn Jahre nach dem Sturz der Taliban bildet sich unter Afghanen erst allmählich ein Bewusstsein für Rechte. Im Norden des Landes helfen dabei traditionelle Methoden der Rechtsprechung.

Expansive Baupolitik in Istanbul

Eine Stadt auf der Überholspur

Istanbuls rasantes urbanes Wachstum wird von vielen in der Türkei als Erfolgsgeschichte verstanden. Doch während es in der Stadt eng wird, ruft die expansive Baupolitik der Regierung auch Widerstände in der Bevölkerung hervor. 

Zwischen Friedenswunsch und kriegerischer Realität

Afghanistan kommt nicht zur Ruhe

Alle Versuche der internationalen Gemeinschaft, eine Annäherung zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban zu fördern, sind gescheitert. Im Land selbst nimmt der Einfluss der Islamisten wieder stark zu. Zu echten Friedensverhandlungen ist es noch ein langer Weg.

Indie-Rock-Band "Kabul Dreams"

Den Rock ’n‘ Roll nach Afghanistan bringen

Zwei Drittel der afghanischen Bevölkerung ist unter 25. Rockmusik ist in dem kriegsgeplagten Land am Hindukusch eine kleine Revolution. Doch für Afghanistans erste Rockband „Kabul Dreams“ ist es auch ein Beitrag zum psychologischen und kulturellen Wiederaufbau ihres Landes.

Zwischen Patriarchat und Moderne

Pakistan ringt mit den Frauenrechten

Von Benazir Bhutto bis Malala Yousufzai: Pakistan mangelte es nie an charismatischen und starken Frauen. Doch die gesellschaftliche Realität ist oft schwierig. Die Stellung der Frau ist auch heute noch äußerst ambivalent. Eine Analyse.

Integrationsprojekte in Istanbul

Wie Flüchtlinge neue Chancen erhalten

Eine halbe Millionen Flüchtlinge sind zurzeit in Istanbul beheimatet. Gerade die Frauen stehen oft vor einem perspektivlosen Nichts. Eine Nichtregierungsorganisation bietet den Flüchtlingsfrauen neue Chancen mithilfe von Handarbeit. Unser Korrespondent Marian Brehmer hat das Projekt besucht.

Islamophobie-Forscherin im Interview

„Europa hat ein Problem mit Religion“

Was ist Islamophobie. Wie entsteht sie? Und welche Wege gibt es für Muslime und Nicht-Muslime, die Vorurteile über Religion zu überwinden? Ein Gespräch mit der Konvertitin und Islamwissenschaftlerin Linda Hyökki.