Marian Brehmer

Marian Brehmer, Jahrgang 1991, ist freier Journalist. Er schreibt überwiegend aus und über die Islamische Welt. Neben dem Studium der Iranistik in Berlin und Teheran hat Marian aus Ländern wie Afghanistan, Pakistan und Indien berichtet, unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und Qantara. Marian Brehmer spricht fließend Persisch und Türkisch.

Religiöse Rituale im Zeichen der Pandemie

#RamadanAtHome

Der heilige Fastenmonat der Muslime wird in diesem Jahr durch die Corona-Krise bestimmt. Für die Gläubigen in den Ländern der islamischen Welt stellt die Pandemie eine große Herausforderung dar. Sie führt aber auch zu einer Rückbesinnung auf das Wesentliche.

Türkei in der Coronavirus-Pandemie

Ein Land, das den Stillstand vermeiden will

Die Türkei blieb länger von Covid-19 verschont als ihre Nachbarländer. Doch jetzt nimmt das Virus auch in Anatolien Fahrt auf. Besonders hart trifft es die größte Stadt des Landes. Das System Erdogan reagiert erst mit Verspätung auf die Bedrohung. Ein Bericht aus Istanbul.

Pandemie und politische Krise

Wie sich das Coronavirus im Iran ausbreitet

Der Iran ist nach China und Italien zum drittgrößten globalen Hotspot der Corona-Pandemie geworden. Der Umgang mit dem Virus und dessen Folgen sind hier komplett anders, was nicht zuletzt an der ohnehin politisch angespannten Lage im Land liegt.

Proteste gegen Diskriminierung von Muslimen

Der Kampf um Indiens Seele

In Indien gewährt ein neues Gesetz Angehörigen verfolgter Minderheiten aus Nachbarstaaten die indische Staatsbürgerschaft. Muslime sind ausgeschlossen. Dagegen entstand eine landesweite Protestbewegung. Ein Interview mit der muslimischen Schriftstellerin Sadia Dehlvi.

Die andere Seite des Iran-Konflikts

Irans „9/11-Moment“

Mit der Tötung von Irans oberstem General Ghassem Soleimani sahen manche schon einen dritten Weltkrieg heraufziehen. Bei allen politischen Reaktionen spielte in der westlichen Berichterstattung eine Frage kaum eine Rolle: Wie werden die Ereignisse eigentlich im Iran bewertet? 

Zwischen Innen- und Weltpolitik

Massive Proteste ohne Vision im Iran

Der Iran erlebte im November die größte Protestwelle seit der Islamischen Revolution von 1979. Der Auslöser war die beispiellose Misswirtschaft des iranischen Regimes. Die tieferen Ursachen dafür sind allerdings nicht nur die internen Probleme.

Ägypten nach dem "Arabischen Frühling"

Der Geist des Tahrir ist allgegenwärtig

Bald neun Jahre nach der großen Revolution von 2011 kommt Ägypten immer noch nicht zur Ruhe. Die politische Lage bleibt angespannt. Neue Protestbewegungen sind nicht ausgeschlossen – auch wenn sich die Fronten leicht verschoben haben.

Tourismus-Start-ups in Ägypten

Von der Revolution zur Innovation

Das Geschäft mit den Urlaubern ist Ägyptens Schlüsselbranche. Junge Unternehmer in Kairo wollen den Tourismus innovativ weiterentwickeln. Doch die Sicherheitslage im Land und die Folgen des Klimawandels erschweren zunehmend ihre Mission.

Protestbewegung im Libanon

„Sie wollen das System verändern“

Seit mehr als einem Monat zieht viele Libanesen auf die Straßen. Dabei begann alles mit dem Protest gegen eine geplante „Whatsapp-Steuer“. Ein Gespräch mit Politikwissenschaftler Christoph Dinkelaker, der die neue „Zedernrevolution“ im Libanon vor Ort erlebt hat.