Unser Geschäftsmodell

Wie lässt sich unabhängiger Journalismus finanzieren? Unsere Antwort ist simpel und herausfordernd zugleich: Journalismus kann nur dann wirklich unabhängig sein, wenn er sich durch seine Leser finanziert. Das heißt im Umkehrschluss: Unabhängiger Journalismus, auch in digitaler Form, kann für den Leser nicht gratis sein.

Das trifft umso mehr zu, weil das ursprüngliche Geschäftsmodell der Printmedien bedroht ist – auch in Luxemburg. Die Reichweiten und die verkauften Auflagen von gedruckten Zeitungen sinken stetig, die Einnahmen aus dem Anzeigenverkauf oft ebenso. Dabei haben die großen Medienhäuser ihre Geschäftsmodelle längst diversifiziert und verdienen ihr Geld nicht mehr allein mit Journalismus. Parallel beeinträchtigt der Druck von Aktionären und anderen Entscheidungsträgern immer wieder die Freiheit und damit die Glaubwürdigkeit der Presse.

REPORTER geht einen anderen Weg. Wir sagen: Journalismus darf sich nicht von seiner ursprünglichen Mission, nämlich der kritischen und unbefangenen Information der Bürger verabschieden. Deshalb haben wir uns für ein anderes Geschäftsmodell entschieden: Wir wehren uns gegen jeglichen Einfluss von politischen Parteien und organisierten wirtschaftlichen Interessen. Wir verzichten komplett auf Werbung. Wir vertrauen darauf, dass die Leser die Qualität und Unabhängigkeit unserer Arbeit anerkennen und bereit sind dafür zu bezahlen.

Warum Crowdfunding?

Ein digitales Magazin ohne finanzstarke Kapitalgeber, ohne Werbung? Wie soll das gehen? Andere innovative Journalismusprojekte im Ausland zeigen, dass es geht. Wie einige dieser Projekte haben auch wir den Weg des Crowdfunding gewählt. Crowdfunding heißt, dass eine Vielzahl von Menschen ein bestimmtes Projekt mit jeweils einem relativ geringen Beitrag unterstützen. Durch die Addierung der einzelnen Beiträge der „Crowd“ lässt sich so ein Projekt wie REPORTER finanzieren, ohne dabei auf klassische Investoren und damit auf eventuelle Zugeständnisse in Sachen journalistische Unabhängigkeit angewiesen zu sein.

150.000 Euro sind das Ziel

Das Konzept ist folgendes: REPORTER braucht mindestens 150.000 Euro, um zu starten. Um diese Summe zu sammeln, brauchen wir rund 1.000 Unterstützer, die bereit sind, mindestens 150 Euro zu investieren. Für Ihren Beitrag im Crowdfunding erhalten Sie ein Jahresabonnement von REPORTER. Zum Vergleich: 150 Euro pro Jahr – das macht 12,50 Euro pro Monat und weniger als 50 Cent pro Tag.

Das erhalten Sie für Ihr Geld

Unser Ziel ist es, im Laufe des ersten Jahres ein kleines, aber hoch motiviertes Team zusammenzustellen, das aus fünf festangestellten Journalisten besteht sowie aus einem Netzwerk von freien Autoren und Auslandskorrespondenten, die unsere Vision teilen. Gemeinsam werden wir multimedial über die wirklich relevanten Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur berichten.

Jeden Tag erhalten Sie mindestens eine große, relevante und zu Ende recherchierte Story sowie wöchentlich weitere Hintergrundberichte, Analysen, Interviews oder Kommentare. Bei REPORTER sind Sie zudem nicht nur eine Kundennummer, sondern – sofern Sie das wollen – Mitglied des REPORTER-Club und können sich so mit unseren Journalisten austauschen. Das reicht vom Kommentieren eines Artikels über Feedback, Themenvorschläge und Tipps für die Redaktion bis hin zur Teilnahme an unserer regelmäßigen virtuellen Redaktionskonferenz.

Ihr begrenztes Risiko: Erfolg oder Geld zurück

Crowdfunding heißt aber auch, dass unser Projekt nur verwirklicht wird, wenn wir die angestrebte Minimalsumme von 150.000 Euro bzw. 1.000 Unterstützern erreichen. 1.000 Menschen, die das gleiche wollen, wäre ein klares Zeichen. Es wäre der Beweis, dass unabhängiger Journalismus in Luxemburg gebraucht wird.

Erreichen wir das Ziel, werden wir gemeinsam mit unserem Team das digitale Magazin REPORTER aufbauen. Der Start ist für März 2018 geplant. Jeden weiteren Euro, der über das Ziel von 150.000 Euro hinausgeht, werden wir konsequent in die journalistische Weiterentwicklung des Projekts investieren. Verfehlen wir jedoch das Finanzierungsziel am Ende des Crowdfunding, brechen wir das Projekt in dieser Form ab und Sie erhalten selbstverständlich Ihr Geld zurück.

Sie haben es also in der Hand. Ihr Beitrag im Crowdfunding beschränkt sich dabei nicht nur auf ein Abo. Sie tragen auch zur Innovation im Luxemburger Journalismus bei. Sie helfen bei der Gründung eines neuen Mediums, das es ohne Ihre Unterstützung nicht geben kann. Sie verleihen relevantem, kritischem und unabhängigem Journalismus in Luxemburg neuen Schwung. Ihr Beitrag kann den Unterschied machen und Sie können von Beginn an dabei sein – diese Chance erhalten Sie bei anderen Medien nicht.

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